Daniel Kannenberg
Markus Döbeli
Philip Topolovac
kuratiert von Martin Kwade
Galerie Isabella Czarnowska (vorm. Kacprzak)
Rudi-Dutschke-Straße 26
10969 Berlin
Tel: 0049 (0)30 258 99 604
www.galerie-czarnowska.de
Kurator: Martin Kwade
15. June 2008- 1. August 2008
Patrick Khatami
Stefan Düe
"Holy Twister" Performance
14. December 2008- 14. December 2008
Barockmusik mit Werken von: Castello, Händel, Telemann
- KONZERT -
Mira Lange, Sarah Perl, Simon Borutzki
Das Konzert beginnt am Sonntag, den 19. April, ab 17h Musica per sonare Die drei Musiker Simon Borutzki / Blockflöte, Sarah Perl / Viola da Gamba, und Mira Lange / Cembalo, spielen Musik aus dem 17. und 18. Jahrhundert, der Blütezeit ihres barocken Instrumentariums. Musica per sonare bedeutet ?klingende Musik?. So bezeichnete man im 17. Jahrhundert die sich entfaltende Instrumentalmusik und unterschied diese mit einem neuen Selbstbewußtsein von der bis dahin dominierenden gesungenen Vokalmusik. Simon Borutzki studierte Blockflöte in Frankfurt / Main. Zur Zeit absolviert er ein Aufbaustudium an der Universität der Künste sowie ein Gesangsstudium an der Hanns Eisler Hochschule / Berlin. Er konzertiert sowohl als Blockflötist wie auch als Bassist, unter anderem mit dem Vocalconsort/ Berlin. Sarah Perl studierte Viola da Gamba in Bremen und Würzburg. Neben ihrer regen Konzerttätigkeit mit verschiedenen Ensembles brachte sie mit den Sirius Viols die vielbeachtete CD ?In Darknes let me dwell? mit elisabethanischer Consort- und Lautenmusik heraus. Mira Lange studierte Cembalo und Blockflöte in Frankfurt/ Main. Mit dem Ensemble Travertino gewann sie den 1.Preis beim Internationalen Telemann-Wettbewerb Magdeburg. Konzertreisen mit Travertino führten sie unter anderem nach Frankreich und Bolivien.
19. April 2009- 19. April 2009
"Eine Hommage an Ernst Jünger" / Choreografie/Regie: Sarah Bennani
- PERFORMANCE - (http://www.youtube.com/watch?v=nEpUbbAzB9s)
Sarah Bennani, Andrea Pani Laura, Madalina Pasol, Stefan Düe, Necla & Leyla Özbek vom BerlinWushuTeam
Beginn der Performance, Samstag 16. Mai um 20h! -wir bitten sehr um pünktliches Erscheinen- "Zwar hat sich das Wilde, Brutale, die grelle Farbe der Triebe geglättet, geschliffen und gedämpft in den Jahrtausenden, in denen die Gesellschaft die jähen Begierden und Lüste gezäumt. Zwar hat zunehmende Verfeinerung ihn geklärt und veredelt, doch immer noch schläft das Tierische auf dem Grunde seines Seins. Noch immer ist viel Tier in ihm, schlummernd auf den bequemen, gewirkten Teppichen einer polierten, gefeilten, geräuschlos ineinandergreifenden Zivilisation, verhüllt in gefällige Formen; doch wenn des Lebens Wellenkurve zurück schwingt, fällt die Maskierung: Nackt, wie je bricht er hervor der Urmensch, der Höhlensiedler, in der ganzen Unbändigkeit seiner entfesselten Triebe. Das Erbteil seiner Väter flammt in ihm auf, immer wieder, wenn das Leben sich auf seine Urfunktionen besinnt. Das Blut, das im maschinenhaften Treiben seiner steinernen Geniste, der Städte, kühl und regelmäßig die Adern durchfloss, schäumt auf, und das Urgestein, das lange Zeiten kalt und starr in verborgenen Tiefen geruht, zerschmilzt wieder in weiße Glut. Die zischt ihm entgegen, Lohe, Ansprung, vernichtender Überfall, immer, wenn er hinabsteigt in das Gewirr der Schächte. Von Hunger zerrissen, in der keuchenden Verschlingung der Geschlechter, in der Begegnung auf Leben und Tod ist er immer der alte." (Ernst Jünger in: "Der Kampf als inneres Erlebnis" 1922)
16. May 2009- 16. May 2009














